Tesla und Nachhaltigkeit – Wie umweltverträglich sind Elektroautos?

Wenn Sie heute ein Auto kaufen, sollten Sie sich genau überlegen, welche Auswirkungen es auf die Umwelt hat. Wenn man einen benzinschluckenden Jeep kauft, macht man sich das Leben leichter, – aber schadet der Gesundheit des Planeten. Viele Menschen entscheiden sich daher beim nächsten Autokauf für ein Elektroauto.

Anders als vor vielen Jahren noch gibt es inzwischen ein reichhaltiges Angebot an Elektroautos. Insbesondere US-Autobauer Tesla trumpft mit hohen Produktions- und Auslieferungszahlen auf, die sogar die deutsche Autoindustrie genauer hinschauen lassen. Vielerorts gilt Tesla nicht nur als Marktführer, sondern auch als Hersteller der innovativsten E-Autos.

Deshalb wollen viele Menschen etwas über Tesla und die Umwelt wissen. Dass die Autos schnell und recht chic sind, ist bekannt. Doch wie sieht es eigentlich bei Tesla aus, wenn es darum geht, die Fahrzeuge umweltfreundlich zu machen?

Tesla und Recycling

Ein großes Gesprächsthema bei Umweltthemen ist Recycling. Dies ist gleichzeitig ein Bereich, in dem Tesla sehr beeindruckende Fortschritte macht. Eine der besten Möglichkeiten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Elektrofahrzeugen ist die Verwendung von recycelbaren Batterien. Batterien sind einer der größten Kostenfaktoren bei der Herstellung von Elektroautos, weshalb die Möglichkeit, eine Batterie zu recyceln, ein großer Pluspunkt ist.

Dadurch wird ein einfacheres System zur Erneuerung der Batterien geschaffen. Es ist sehr nützlich, weil es bedeutet, dass alte Batterien, die in der Vergangenheit weggeworfen worden wären, einfach zurückgewonnen und recycelt werden und die Teile wieder zur Herstellung neuer Batterien verwendet werden.

Das Recycling von Batterien bedeutet auch, dass keine Batterien auf der Mülldeponie landen. Lithium-Ionen-Batterien bestehen aus limitierten Ressourcen und es ist sehr wichtig, dass sie nicht verschwendet werden. Je besser das Recycling funktioniert, desto günstiger und ressourcen-schonender wird auch die Produktion

Tesla unternimmt große Anstrengungen für das Recycling seiner Batterien. So behauptete der Autohersteller in seinem Impact Report 2020, bereits jetzt bis zu 92 % seiner Batteriematerialien recyceln und wiederverwerten zu können.

Tesla und Batterie-Technologie

Ein weiterer Bereich, in dem Tesla große Fortschritte bei der Optimierung der Umweltverträglichkeit macht, ist die Batterietechnologie. Kobalt ist seit Langem ein wichtiger, aber teurer Bestandteil bei der Entwicklung von Batterien. Batterien können aufgrund des Aufwands, der zur Beschaffung von Kobalt erforderlich ist, sehr umweltbelastend sein.

Auch die unwürdigen Arbeitsumstände, unter denen das Material in Minen abgebaut wird, wurden häufig von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert.

Tesla entwickelt schon seit einiger Zeit Batterien, die ohne Kobalt auskommen. Stattdessen setzt der Autohersteller auf Eisenphosphatbatterien, die Nickel statt Kobalt enthalten.

Das ist absolut wichtig, denn es zeigt, dass es große Fortschritte bei der Entwicklung von Technologien gibt, die sowohl besser für den Planeten als auch seine Bewohner sind.

Darüber hinaus bedeutet die Tatsache, dass Tesla nicht mehr so viel Kobalt verwenden muss, dass die Umwelt weniger belastet wird. Auch wenn einige Inhaltsstoffe immer noch Auswirkungen auf die Umwelt haben und das Unternehmen somit keineswegs perfekt ist, ist es doch ein Marktführer bei der Durchführung effektiver Veränderungen, die mit der Zeit zu einer stetig geringeren Umweltbelastung führen werden.

Tesla und Lithium

Lithium ist ein wichtiger Bestandteil des Tesla-Systems, wie bei jedem anderen Elektrofahrzeug auch. Wie wir bereits erwähnt haben, recycelt Tesla seine Batterien, was eine große Rolle dabei spielt, sicherzustellen, dass wertvolles Lithium nicht verschwendet wird. Während des Recyclings wird jedes Lithium, das zurückgewonnen werden kann, zurückgewonnen. Das bedeutet, dass weniger Lithium für Tesla-Projekte abgebaut werden muss, was sich langfristig auch positiv auf die Umwelt wirkt.

Darüber hinaus sucht Tesla auch nach Wegen, um eine bessere Versorgung mit Lithium zu erreichen. Im Jahr 2020 wurde ein Fünfjahresvertrag mit dem chinesischen Lieferanten Yahua abgeschlossen, um Zugang zu benötigtem Lithium zu erhalten. Da jedoch so viele Branchen auf die Beschaffung von Lithium angewiesen sind, besteht die Sorge, dass Tesla diese wertvollste aller Ressourcen zu sehr beanspruchen könnte.

Tesla und die Umwelt – Fazit

Tesla ist zwar nicht perfekt, unternimmt aber mehr als viele andere konkurrierende Unternehmen, um seine Produkte umweltschonender zu machen. Das Besondere, was Tesla ausmacht, ist das Streben nach stetiger Verbesserung und Optimierung.

Denn nur so kann das hehre Firmenziel, „die Beschleunigung des Übergangs zu nachhaltiger Energie“, wirklich erreicht werden.

Artikel von Moritz Kopp, Herausgeber von insideTesla

Dacia Spring möchte ein Marktsegment erobern

Das Elektroauto muss in der Masse ankommen!

Dafür notwendig sind kleine und wendige Fahrzeuge für den täglichen Arbeitsweg, für das Einkaufen und weitere alltägliche Wege. Oft kommen solche Autos als Zweitwagen zum Einsatz, aber zum Teil auch als einziges Auto.
Fahrzeuge also, die unterhalb der Golf-Klasse liegen (ID.3, Zoe), idealerweise wie die nicht mehr bestellbaren „Drillinge“ aus dem VW-Konzern. In dieses Marktsegment will jetzt Dacia vorstoßen und bietet mit dem Spring das passende Fahrzeug dazu.

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werden wir auch dieses Fahrzeug einem Test unterziehen. Hier aber schon einmal ein offizielles Video von Dacia Deutschland.

Elektrischer Großversuch in Tiefgarage

Wenn man die Worte Tiefgarage und Elektroauto hört, denkt man vielleicht als erstes an die fränkische Stadt Kulmbach, die es E-Autos verboten hatte, in Tiefgaragen einzufahren. Der darauf folgende Shitstorm und die Diskussionen rund um das Thema haben lange das Netz beschäftigt. Mittlerweile soll das Verbot aber wieder aufgehoben worden sein.

Auch in einer Tiefgarage fand ein einmaliger Großversuch statt, der sich mit dem Laden einer ganzen Reihe von E-Fahrzeugen beschäftigt hat. Die große Frage, die im Raum stand, war: wie können viele Elektroautos in einem komplexen System wie einem Parkhaus so geladen werden, dass es nicht zu einem Blackout kommt, wie er oft von Skeptikern der E-Mobilität heraufbeschworen wird.

Symbolbild. Foto: © BSEplus.de, 2020

Initiator und durchführende Einrichtung des 16-monatigen Feldtests war der Netzbetreiber Netze BW, der nicht nur theoretisch nachweisen wollte, dass schon heute eine taugliche Infrastruktur vorhanden ist und diese im Bedarfsfall auch gut an die neuen Gegebenheiten angepasst werden kann.

Insgesamt ein Artikel, den es zu lesen lohnt!

Großversuch in Tiefgarage: Im Schnitt reicht eine Ladeleistung von 4,6 kW | Elektroauto-News.net

Folge 27: Nachbarn erschrecken mit dem ID.4 – Was kann der SUV im Alltag?

Da haben die Nachbarn nicht schlecht gestaunt, als plötzlich ein Volkswagen ID.4 in der Einfahrt stand! Der war aber nur vom VW Autohaus Albertsmeyer in Nordhausen geborgt und ich durfte ihn für 24 Stunden im Alltag testen. Das hat für Interesse und schöne Gespräche beim Feierabendbier gesorgt.

Doch kann der ID.4 was? Imposant kommt er ja daher, aber er musste auf der Autobahn, im Stadtverkehr und bei einer Fahrt in den Harz zeigen, ob Elektro made in Germany funktioniert. Kleiner Spoiler: das hat Spaß gemacht. Euch interessiert die ganze Geschichte?

Seid gespannt!

Der ID.4 ist mir vom Autohaus Albertsmeyer kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Vielen Dank an Ronny Schwolow und Rene Walder.

Ich habe umgekehrt vom Händler auch keine Vergütung für dieses Video bekommen. Bitte beachtet dies bei euren Kommentaren.

Empfehlungen:

Kaffee spendieren? Gern!

Der Klimawandel und seine Leugner

Seit ein paar Tagen steht der sogenannte Klima-Pavillon im Zentrum von Nordhausen und wirb für einen besseren Umgang mit Natur, Umwelt und eben Klima. Durch das Pandemiegeschehen wird vorerst das Programm nicht vor anwesenden Gästen durchgeführt, sondern in Form von Online-Vorträgen. In diesem Rahmen steuert auch die Nordhäuser Hochschule Beiträge bei.

Los ging es gestern mit der sehr interessanten Vorlesung von Prof. Dr. Viktor Wesselak zu der Thematik „Der Klimawandel und seine Leugner“. Hier wird wissenschaftlich-analytisch das Thema beleuchtet und man bekommt einen Einblick auch in die Welt der Menschen, die den von Menschen gemachten Klimawandel negieren.

Sehr sehenswert!

Neues Format: Das elektrische Gespräch

Am Samstag startete mit „Das elektrische Gespräch“ eine neue Reihe bei BSEplus elektrisch. In loser Folge sprechen wir mit Menschen zu den Themen E-Mobilität, Infrastruktur, Erneuerbare Energien und anderen Themen, die zu diesem Kanal passen.

In der ersten Folge war der Linken-Politikert Matthias Marquardt zu Gast, der am 25. April 2021 gern zum Landrat in Nordhausen gewählt werden möchte. Neben persönlichen Dingen haben wir uns auch über die Infrastruktur ausgetauscht und interessante Fragen der E-Mobilität besprochen.

Wir haben das neue Format zum Anlass genommen, die Inhalte auch als Podcast zur Verfügung zu stellen. So haben auch Autofahrer die Möglichkeit, dem Gespräch zu folgen, während sie unterwegs sind. Mit einem Youtube-Video ist das ja nicht möglich bzw. es ist natürlich nicht erlaubt.

Zu finden ist der Podcast auf Spotify und auf der Plattform Anchor.