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Sparsame Reise ans Meer

Sparsame Reise ans Meer

Nach vielen Jahren sollte es nun wieder sein: wir fuhren ans Meer! Ein schönes Hotel am Strand war gebucht (natürlich ohne Ladestation), Verwandtschaftsbesuche geplant und der Akku des Model Y bei Abfahrt mit 95% fast randvoll. Los gings!

Viele Wege führen vom Kreis Nordhausen nach Warnemünde. Wir entschieden uns für die „kürzeste Strecke“ über Bad Harzburg, Wolfsburg, Salzwedel, Ludwigslust und Wismar. Keine 400 Kilometer – so nah liegt also das Meer?! Der weitere Vorteil dieser Strecke ist, dass man beim Fahren etwas zu tun hat und etwas vom Land sieht. Und Pausen machen sich auch viel leichter.

Fat Elli am Allego HPC in Rostock. Dank Bonnet kostenlos geladen.

Die Fahrt ging gut voran und – berechnet man die längere Strecke über die Autobahn und den Berliner Ring und die Baustellen und Staus mit ein – wir waren schnell in der Nähe von Wismar. Der Verbrauch war für ein Model Y schon richtig gut und uns wurde prognostiziert, dass wir mit 20% im Hotel ankommen würden. Das ist eine wirklich tolle Leistung für so ein Duracell-Auto!

Aber wir hatten Hunger und so steuerten wir trotzdem den Supercharger Wismar an. Die Bäckerei Junge ein paar Schritte entfernt wurde ja schon von vielen Leuten gelobt und so ließen wir uns superleckere belegte Brötchen schmecken. Neben uns luden noch Familien aus Dänemark und Schweden. Und das Auto war wieder schneller voll als das Essen beendet war: 46kWh waren in den Akku geflossen, das Ganze ohne Berechnung, weil ja noch Guthaben vorhanden ist.

Wie gesagt gab es am Hotel keine Ladestation, insgesamt sind diese in Warnemünde nicht breit gesät und deshalb oft belegt. Aber unser Akku war noch gut voll, so dass am nächsten Tag eine Runde um und durch Rostock anstand. Am Nachmittag kam der Kaffeedurst und da die Bäckerei Junge einen Standort ganz in der Nähe eines Allego HPC hat, war der Zwischenstopp klar: neben Kaffee und Erdbeerkuchen gab es auch 28kWh für Fat Elli – dank Bonnet-Guthaben kostenlos.

Fat Elli lädt am Ostseestrand. Ein M3 aus München war der Nachbar.

Ansonsten brauchte wir das Auto wenig und erst am Tag vor der Abreise machten wir noch einen Ausflug. Da wir aber wieder mit möglichst vollem Akku am nächsten Tag auf die Rückfahrt wollten, stand nochmal Laden an. Aber wo? Zum Glück erspähte ich direkt an der Seestraße einen freien Platz an einer AC-Ladesäule der Stadtwerke. Fußläufig wenige Minuten vom Hotel. Perfekt. Gut 26kWh liefen so in den Akku, freigeschaltet wurde mit ADAC/EnBW-Karte – und dank Guthaben von &charge fielen auch hier keine Kosten an!

Die Rückfahrt sollte auf der gleichen Strecke wie die Hinfahrt passieren, aber wir planten einen Stopp in Lehre bei Braunschweig ein, weil wir dort etwas essen wollten. Neben einem Supercharger gibt es dort auch HPC von Allego und wir konnten uns quasi aussuchen, wo wir kostenfrei laden wollten in der Zeit. Da der Supercharger sehr stark frequentiert war, fuhren wir direkt an die Allego HPC. Und es kam wie immer: bevor wir unser Essen verdrückt hatten, war der Akku voll. Satte 48kWh kamen dazu.

Die Werte aus dem Model Y.

Mit 67% kamen wir schließlich zuhause an und Fat Elli war so schon für die kommende Woche gerüstet. Aber gut, das hier oben sind die Werte aus dem Auto selbst, wieviel Kilowattstunden haben wir denn nun wirklich verbraucht? Schließlich hatten wir ja die ganze Zeit im Parkhaus den Wächtermodus an! 

Schauen wir also mal:

Gestartet sind wir mit rechnerisch 75kWh Akku, angekommen sind wir mit 53kWh. Geladen haben wir insgesamt 148kWh.

75kWh + 148kWh – 67kWh = 156kWh Gesamtverbrauch

Gegenüber dem vom Auto angezeigten 127kWh ist das ein Mehrverbrauch von 22,7%. Daraus ergibt sich dann ein realistischer Verbrauch von 172Wh/km. Und auch das ist doch nicht schlecht! Schließlich sind da Ladeverluste, Standklimatisierungen und der Wächtermodus für viele Stunden mit drin. Das ist aber sehr individuell.

Wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit der Reise. Wir waren entspannt unterwegs, haben viel gesehen und Pause gemacht, wenn es nötig war. So gehört eben die Reise schon zum Urlaub dazu! Wenn das Ganze dann praktisch auch noch ohne Energiekosten vonstatten gehen kann, ist das um so angenehmer. Schwiegereltern hatten (auf der A9/Berlin/A19-Route) für Hin und Zurück rund 170€ Benzinkosten.

Wer sich auch bei Bonnet anmelden möchte und ein 50kWh-Paket umsonst abstauben möchte, nutzt einfach meinen Referral-Code RGBKZ bei der Anmeldung über www.joinbonnet.com (dort führt der Weg zur App). 

Für das fröhliche Kilometer-Sammeln von &charge könnt ihr diesen Link nutzen und so zur Begrüßung mal 10 Kilometer bekommen: RABBGX

3 Gedanken zu „Sparsame Reise ans Meer“

  1. Hab mir gleich mal die Bonnet App geladen, natürlich mit Referral-Code.
    Interessant: damit lädt man für 41 Cent bei allen Betreibern, mit denen Bonnet Roaming-Abkommen hat. Also auch bei Ionity, Allego, FastNed, leider nicht bei EnBW.
    Tatsächlich gibt es mit dem Referral-Code ein 50 kWh Paket für nur 45 Cent (beim derzeitigen Wechselkurs Pfund:Euro.

    1. Vielen Dank!
      In der Tat ist Bonnet im Moment ein sehr interessanter Anbieter, gerade wegen der möglichen Nutzung der HPC unterwegs. Leider gab es im Heimatland GB schon Preiserhöhungen und die werden sich sicher auch auf den deutschen Preis auswirken. Aber bis dahin kann man die App gut nutzen.

  2. Pingback: Mit dem Stadtauto an die Ostsee – BSEplus elektrisch

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