Der Tag davor


Wenn ich heute die Uhr mal so zwanzig Jahre zurückdrehen würde, wäre es sicherlich ein unheimlich spannender Tag für mich. Keine 24 Stunden mehr, und ein neues Betriebssystem kommt auf den Markt. Aufregend! Nein, richtig aufgeregt bin ich nicht mehr, nur verstärkt interessiert. Interessiert daran, ob es Microsoft diesmal schafft, ein cooles, sicheres und soweit stabiles Betriebssystem auf den Markt zu bringen.

© Microsoft Deutschland, Pressestelle

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Denn schließlich gibt es ja da die Regel, dass nur jedes zweite neue System ein Kracher ist. Das aktuelle 8 war es nicht, nur meine Kinder nutzen es. Ich selbst fahre mit 7 noch immer ganz gut, und viele andere Nutzer wohl auch. Vista davor war eine Gurke, der Vorgänger XP wird noch heute von vielen Firmen und Privatleuten geschätzt. ME war völlig überflüssig, 98 aber der Meilenstein, der 95 schon sein sollte. Und davor war alles mehr oder weniger eh Spaß auf DOS-Basis.

Nun also Nummer 10 als universelles System für alle Kanäle: PCs, Tablets, Smartphones – sogar für den Rasperry Pi soll es eine Version geben. Man darf gespannt sein. Schon seit einiger Zeit ziert ein kleines Logo meine Taskleiste und verkündet mir, dass mein Rechner voll auf der Höhe der Zeit und damit fit für Windows 10 sei. Werde ich deshalb gleich morgen das Update installieren? Wahrscheinlich nicht. Erstmal müssen die Server von Microsoft dem Ansturm der Nutzer gerecht werden, und dann probiere ich es einfach vorher mal aus.

Am besten auf den Rechnern meiner Kinder.

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