Random Access Memories


Wenn man ganze acht Jahre auf ein neues Studio-Album warten muss, sind die Ansprüche entsprechend hoch. Und so war ich natürlich mehr als gespannt, als von einem neuen „Daft Punk“ Album die Rede war. Nach der Veröffentlichung der ersten Single-Auskopplung „Get Lucky“ konnte man schon ein wenig die Richtung erahnen – Funk & Soul war angesagt. Doch wie verträgt sich das mit dem klassischen „Daft Punk“ Sound wie z.B. bei „Discovery“? Kurz gesagt: hervorragend!

RAM nennt man den Arbeitsspeicher eines Computers, „Random Access Memories“. Dieser Titel für die brandneue CD des französischen Elektronik-Duos ist nach mehrmaligen Hören der Scheibe schon ein weing irreführend. Denn solch eine Menge „herkömmlich“ eingespielte Musik ist man von den Jungs gar nicht gewöhnt. Dazu kommt die hochklassige Riege der Gast-Musiker, die durch ihre jeweilige Kunst einen ganz besonderen Zauber in die Musik bringen.

Jeder der 13 Tracks ist ein ganz besonderes Werk. Erklären lässt sich das nicht, man muss es sich erhören. Und nachdem ich in den letzten Tagen schon nach „Get Lucky“ durch die Gegend „gefunkt“ bin, ist mein neuer Lieblingstitel nun „Within“. Weit weg von „Da Funk“ oder „Robot Rock“, aber trotzdem ganz klar ein „Daft Punk“ Titel. Von ihm bin ich total begeistert!

„Random Access Memories“ gibt es im gut sortierten CD-Handel und natürlich bei Amazon und iTunes. Auch bei Spotify und „MTV Music powered by Rhapsody“ von Base ist das Album schon zu hören.

Foto: © by Konstantin Brückner/pixelio.de

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