Hinter der Dunkelheit


Schon der Name dieser Band aus Bayern regt naturgemäß von sich aus zu einem gewissen Nachdenken an: Envinya. Das klingt irgendwie nach alten, romanischen Sprachwurzeln, andererseits aber auch nach Mystik und alter Sagenwelt. Schaut man dann einmal auf das Cover der aktuellen EP „Beyond The Dark„, wird schnell klar, wohin die musikalische Reise geht:
es wird metallisch hart!

Gerade dreht sich in meinem CD-Player eben diese EP, welche mir die 2006 gegründete Band freundlicherweise zugeschickt hat. Vielen Dank dafür! Und ich kann gar nicht anders, als ein paar Zeilen dazu zu schreiben. Denn die Songs der sechs Musiker bestechen sowohl durch Dynamik und Schnelligkeit als auch durch facettenreiche Melodieführung und einen eindringlichen Gesangsstil.

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Für diesen zeichnet Sängerin Natalie Pereira dos Santos verantwortlich (womit wir bei den romanischen Sprachwurzeln wären). Sie steckt solch eine Menge Energie und auch Herzblut in jeden Song, dass man es nicht nur hört, sondern auch spürt. An den kleinen Nackenhaaren, die sich leise knisternd aufstellen und einen wohligen Schauer verbreiten.

Der dynamische Beat, der von der Rhythmus-Abteilung (Enrico Jung am Schlagzeug, Lorenz Henger am Bass und Thomas Knauer an der Gitarre) beigesteuert wird, lässt keine Sekunde die wahre Absicht hinter der Musik von Envinya vergessen: hier geht es nämlich ordentlich zur Sache! Unterstützung bekommt der Sound von den Keyboards, die von Monika Strobl gespielt werden, sowie der Gitarre von Markus Herz.

Diese Kombination aus klassischem Metal, mystischen Klängen und einer charismatischen Stimme macht Envinya schon jetzt über die Grenzen ihrer bayerischen Heimat bekannt. Metal.de schrieb über die Band, bei Zillo schafften sie es auf die Heft-CD zur April-Ausgabe 2011. Der größte Erfolg bisher ist aber ihr Abschneiden beim „Deutschen Rock- und Poppreis 2010„, wo sie sowohl in der Kategorie „Beste Hard’n’heavy Band“ und „Beste Hard’n’heavy Sängerin“ ganz weit vorn landeten.

Zum Titel „Forlorn“ von der oben erwähnten EP liessen die sechs Musiker in Eigenregie einen Kracher von Videoclip produzieren, der schon mehrere tausend Mal angeklickt wurde:

Von Envinya ist in Zukunft sicherlich noch Einiges zu erwarten. Wer sich schon jetzt näher informieren möchte über die Band und ihre Musik, kann das auf der Homepage tun:

www.envinya.de

Fotos: © Envinya / www.envinya.de

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