CD-Rezension: Zero Degree – Surreal World


Heute möchte ich Euch mal eine CD vorstellen … lassen. Denn die Rezension zur aktuellen Scheibe von „Zero Degree“ aus Thüringen habe nicht ich, sondern Helmut geschrieben. Der Mann hat nicht nur ein Händchen in Sachen Foto und Video (wie Ihr u.a. beim legendären „Krypteria“-Interview sehen konntet), sondern auch einen ausgezeichneten Musikgeschmack. Und so macht er uns Appetit auf das Kracher-Album „Surreal World“.

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Nach langer Wartezeit ist sie nun endlich da!

Sie – das ist die CD „Surreal World“, das neueste Album der Band „Zero Degree“. Und ich muss sagen, dass sich das Warten gelohnt hat.

Belohnt wurde ich für meine Geduld mit über 50 Minuten sehr guter Musik. Einige Songs, wie „The Storm and The Silence“, „Disease“, „Where Angels Die“ und „The Fog“ sind dabei bereits alte Bekannte. Daran sollte man sich aber nicht stören, denn gegenüber den Aufnahmen der damaligen Demo-EP sind die Tracks neu eingespielt worden und verfügen nun über viel mehr Feinschliff und den nötigen Druck. Die musikalische Qualität hat sich dadurch hörbar erhöht.

Inklusive des Intros fanden sechs brandneue Songs den Weg auf die CD. Und die haben es in sich! Unmittelbar an das Intro schließt der Song „Tomorrow Dies Today“ an – ein sehr melodisches Stück, das die Stimmung des Openers weiter aufbaut.

Mit „Frozen Alive“ folgt einer meiner Favoriten auf dieser Scheibe. Härter als die zuvor gehörte Komposition, jedoch mit sehr viel Melodie im Refrain. Der nachfolgende Titel „The Storm and the Silence“ ist schon fast ein Klassiker. Mehr muss man dazu – so glaube ich – nicht sagen.

Der 5. Song mit dem Namen „Grapes of Wrath“ klingt zu Beginn gar nicht so zornig, wie es der Titel vermuten lässt. Doch der Eindruckt täuscht! Nach anfänglichen Synti-Klängen entwickelt das Stück sein „zorniges“ Eigenleben. Titel Nummer 6, „Whispering Age“, ist dann viel melodischer. Neben „Frozen Alive“ – der Nummer 3 des Albums – ist der 7. Track einer meiner Favoriten. Er hört auf den Namen „Virus“ und wird mit sehr viel Druck vermittelt. Danach folgt mit „Disease“ wieder ein Klassiker – für viele „Zero Degree“ Fans der Überhit.

Der titelgebende Track „Surreal World“ beginnt druckvoll, gefolgt von sehr vielen Synti-Klängen. Das gefällt mir persönlich nicht so, allerdings gelingt es der Band dadurch, Spannung in den Song zu bringen. Nach den ruhigen Klängen geht es allerdings wieder voll zur Sache, begleitet von einer sehr schönen sowie variablen Gitarren- und Schlagzeugarbeit. Alles in allem also doch ein verdienter Titelsong!

Am Schluß des Albums warten mit „Where Angels Die“ und „The Fog“ ebenfalls zwei wahre Klassiker dieser Band auf den Hörer.

Zusammenfassend legt „Zero Degree“ mit „Surreal World“ ein rundum gelungenes Album ohne merkliche Schwächen vor. Nicht mehr und nicht weniger erwartet man von der Band. Hier zwei in Harmonie spielende Gitarren – da eine dritte, die immer ein Mal ein wenig dagegen anspielt und so viel Stimmung und Spannung in die Songs bringt. Unterstützt werden die Saiteninstrumente wie immer bei „Zero Dregree“ durch das schnelle, variable, abwechslungsreiche Schlagzeug, den dezenten, aber doch virtuos gespielten Bass und natürlich den Gesang, der den Songs das Leben einhaucht.

Auf einer Skala von 0-10 steht diese Scheibe für mich sehr nah am Spitzenwert. Das Album gehört in jede gute CD Sammlung – ein Muss für jeden Metal-Fan.

Soll heißen: absolute Kaufempfehlung!

Helmut Michel

http://www.myspace.com/zerodegreemetal23

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