Ein Weißbrot wie vom Bäcker

In der letzten Woche habe ich Euch ein super-schnelles und leckeres Brot zum selbst backen vorgestellt, welches ich bei „esslust“ gefunden habe. Daraufhin hat mir mein Freund Tom aus den USA ein Rezept zugeschickt, welches seine Frau Mary sehr gern macht, weil es auch wenig Aufwand braucht und trotzdem sehr lecker ist. Es dauert nur ein klein wenig länger, dafür kann man das Backen und das spätere Genießen gut vorplanen. Aber lest selbst!

Ein leckeres Weißbrot wie vom Bäcker.

Wenn man das Brot hier auf dem Foto sieht, dann glaubt man kaum, wie schnell und einfach es zu machen ist. Man benötigt nämlich nur vier Zutaten und etwa fünf Minuten Zeit für die Vorbereitung. Das habe auch ich als ungeübter Bäcker gut hinbekommen. Doch zunächst muss man wissen, wann man das Brot braucht, denn hier geht der Teig auf. Man ist aber recht flexibel, weil die Zeit zum Aufgehen zwischen acht und 24 Stunden liegen kann. Planung ist hat alles!

Was wird benötigt?

  • drei Tassen Weizenmehl (das mit den Tassen ist immer sehr leicht abzumessen)
  • einen Teelöffel Salz
  • einen halben Teelöffel Hefe
  • eineinhalb Tassen warmes Wasser

So wird es gemacht!

Das warme Wasser (es sollte nicht zu heiß sein, das mag die Hefe nicht) geben wir in eine schöne Rührschüssel. Mit dem Holzlöffel rühren wir die weiteren Zutaten wie Mehl, Salz und die zerkrümelte Hefe ein. Mehr als eine Minute sollte das nicht dauern. Bitte wundert Euch nicht, wenn das Ganze etwas zerzaust aussieht in der Schüssel – das soll so sein.

Jetzt decken wir die Schüssel mit einer Plastikfolie ab und stellen den Teig zum Aufgehen bei normaler Raumtemperatur in die Ecke. Je nachdem, wann ich das Brot backen möchte, warte ich jetzt acht bis 24 Stunden. Der Teig wird in dieser Zeit aufgehen und Bläschen bilden. Die Hefe arbeitet also. Wir haben in dieser Zeit frei.

Etwa 90 Minuten vor dem Servieren legen wir den nun aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Fläche. Oma hat das immer direkt auf dem Tisch gemacht. Aus dem Teig formen wir eine Art Kugel, die natürlich durch die glatte Fläche unten abgeflacht ist. Bestäubt dabei auch am besten immer wieder Eure Hände mit Mehl, denn der Teig kann und wird sehr klebrig sein. Und Ihr wisst sicher selbst am besten, wie Euer Brot zum Schluss aussehen soll. Ein Tipp: wenn man Backpapier unterlegt, kann man das Brot dann ganz leicht in die Form bzw. die Pfanne legen.

Legt das Brot mit dem Backpapier wie beschrieben in eine Auflaufform oder eine andere passende hitzebeständige Pfanne. Unsere Ofenpfanne tut es hervorragend. Wenn Ihr kein Backpapier verwendet, müsst Ihr die Form vorher gut einfetten. Tom schreibt übrigens, dass seine Frau einen „Dutch oven“ (also einen „holländischen Ofen“) dafür benutzt. Den kannte ich bisher nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es damit auch gut funktioniert. Jetzt muss der Brotlaib noch einmal für 30 Minuten ruhen.

In der Zwischenzeit haben wir den Herd dann schon auf 220° vorgeheizt. In den USA wären das sogar 450°, aber da wird ja in Fahrenheit gemessen. Wir schneiden mit einem Messer ein großes X in den Teig. Jetzt kommt der Deckel oben drauf (der ist beim Dutch oven ja automatisch dabei), alternativ kann man die Auflaufform auch mit Aluminiumfolie abdecken. Jetzt kommt das Brot für 30 Minuten in den Ofen. Dann kommen Deckel oder Alufolie weg und das Brot darf weiter 10 bis 15 Minuten in die Röhre. Dabei wird die Oberfläche schön gebräunt.

Jetzt kommt unser Brot aus dem Ofen. Am besten ist es, wenn Ihr es eine Viertelstunde abkühlen lasst. Dann könnt Ihr es in Scheiben schneiden und genießen.

Wozu passt das Brot?

Da seid Ihr ganz flexibel. Wir mögen es zu einer leckeren Tomatensuppe genauso wie zu einem Knoblauch-Dip oder als Sandwich. Wenn Ihr vor dem Backen noch ein Kräuter hinzufügt, schmeckt das Brot wie beim Italiener. Und dann darf natürlich der Rotwein nicht fehlen!

Na dann: guten Appetit! Und vielen Dank an Mary und Tom für diesen leckeren Tipp!

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