Ja nichts anbrennen lassen!

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Die Suche nach einer vernünftigen Pfanne kann schon recht schwer und auch sehr langwierig sein. Damit es in der Küche auch so richtig Spaß macht, müssen immer ein paar Voraussetzungen erfüllt sein, wobei sicherlich Jede*r so seine eigenen Vorstellungen hat. Für uns sind dabei folgende Punkte wichtig:

  • die Pfanne muss energiesparend einsetzbar sein, d.h. sie muss mit unserem Induktionsherd funktionieren
  • sie muss den Einsatz von Bratfett stark reduzieren können
  • außerdem darf sie nicht zu schwer sein

Frühere Pfannen waren meist preisgünstige aus dem Supermarkt. Die waren oft leicht, weil sie aus Aluminium waren. Leider funktionierten sie nicht mehr, als wir auf Induktion umgestiegen sind. Da wir Töpfe von der Firma Silit haben (die sind robust und ordentlich schwer und das Kochen mit Induktion klappt damit sehr gut), lag die Idee nahe, auch passende Pfannen dieser Firma zu kaufen. Diese waren aber sehr schwer – und von fettarmen Braten kann bei ihnen nicht die Rede sein.

Die Schwiegereltern meiner Tochter (in spe) nutzen Pfannen, die praktisch ohne Bratfett auskommen und an denen nichts anbrennt. Das machte uns neugierig Dank einer Aktion auf einem Shopping-Portal kauften wir zwei Pfannen in den Größen 28 Zentimeter und 20 Zentimeter zum Preis von einer Pfanne. Die kleinere war dadurch praktisch geschenkt. Sie sind von der Firma Zyliss, die ursprünglich aus den USA kommt, aber unsere Pfannen kamen aus England (wir haben sie zum Glück noch rechtzeitig vor dem Brexit gekauft). Sie nutzen eine Beschichtungs-Technologie aus der Schweiz.

Das Set gab es im Angebot. Foto: © BSEplus.de

Beschichtete Pfannen? Selbst die billigsten Pfannen sind beschichtet. Was ist also das Besondere an den Zyliss-Pfannen? Es ist die sogenannte Rock Pearl Antihaft-Beschichtung. Diese besteht aus drei Schichten, wobei die oberste Schicht praktisch aus kleinen Steinchen besteht. Diese erzeugen einen Granit-Oberflächen-Effekt, der in der Tat nichts anbrennen lassen soll. Außerdem bestehen die Pfannen aus Aluminium, sind daher nicht besonders schwer. Und an die Freunde der Induktion wurde auch gedacht: der Boden der Pfannen ist mit entsprechenden Stahl-Einlagerungen ausgestattet, die den Induktionseffekt ermöglichen und die Pfanne schnell erhitzen.

Und, klappt es ohne Fett?

Das musste der erste Produkttest zeigen. Man ist ja anfangs immer skeptisch, also benutzte ich für den ersten Bratvorgang doch klassisches Bratfett. Dieses wurde schnell heiß und ich konnte kurz darauf den Teig für den ersten Eierkuchen einfüllen. Wie bei einer normalen Pfanne brutzelte es los und wenig später konnte ich den Eierkuchen schon wenden. Das ging ganz leicht, da er nicht anklebte. Es war ja aber auch Fett in den Pfanne. Die zweite Seite war dann auch zügig fertig und das erste Exemplar lag auf dem Teller. Vom Fett war nicht mehr viel übrig.

Trotzdem füllte ich wieder Teig in die Pfanne und wartete, was passiert. Nach etwa einer Minute versuchte ich vorsichtig, den langsam fest werdenden Teig zu lösen. Das war fast nicht möglich, denn der noch weiche Teig klebte irgendwie an der Pfanne. Pah – also doch keine Wunderpfanne? etwas später versuchte ich es wieder und plötzlich klebte da gar nichts mehr! Der halbfertige Eierkuchen rutschte einfach so in der Pfanne hin und her. Schnell war er gewendet und auch die zweite Seite schön gebacken.

Einer schöner als der andere! Foto: © BSEplus.de

Weiter ging es. Vom Fett in der Pfanne war mittlerweile nichts mehr übrig. Trotzdem ging das Backen zügig voran: erst klebte es ein wenig, danach löste sich der Teig von der Pfanne und ließ sich gut wenden. Die kleinen Steinchen in der Pfanne taten ihr Werk. So hatten zumindest wir hier noch nicht gearbeitet. Das Ergebnis überzeugte mich und auch meine Familie (die Eierkuchen waren binnen kürzester Zeit verputzt).

Nach einigen weiteren Versuchen (klassisches Spiegelei ohne Fett, Gemüsepfanne, Bratwürstchen) war klar: wir hatten unsere Pfannen gefunden. Lediglich die 24-Zentimeter-Pfanne von Silit haben wir noch behalten, aber irgendwann wird auch sie ausgetauscht. Es muss nur wieder eine passende Aktion kommen!

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Dank komfortabler Griffe und dem geschmiedetem Aluminium liegen die Pfannen gut in der Hand. Reinigen kann man sie ganz einfach durch warmes Wasser, ein Zusatz von Geschirrspüler ist nicht unbedingt notwendig. Lediglich vor der ersten Benutzung sollten die Pfannen klassisch abgewaschen werden, um eventuelle Produktionsrückstände zu entfernen. Man kann sie auch in den Geschirrspüler geben, aber wo nichts anbrennt, ist auch nicht viel abzuwaschen.

Ansonsten können sie theoretisch auch in den Ofen (bis zu maximal 180° Celsius), aber dafür werden wir sie wahrscheinlich nicht nutzen. Als Werkzeug nutzen wir Holzlöffel oder Pfannenwender aus Kunststoff, obwohl die Pfannen auch für Metallwerkzeuge geeignet sind. Aber wir wollen nicht unnötig die 10-jährige Herstellergarantie gefährden.

Fazit:

Die Zyliss Cook Pfannen haben uns überzeugt. Fettarmes bis fettfreies Braten und Backen ist möglich, die Reinigung ist ein Kinderspiel, die Funktion bei Induktionsherden ist gegeben und sie sind leicht in der Handhabung. Gekauft haben wir sie online, doch auch im Fachhandel sollten sie erhältlich sein. Dank der langen Garantie machen wir uns wenig Sorgen um die Qualität. Die Pfannen sind eine Empfehlung wert!

So, und nun mache ich hier Schluss – ich muss mir etwas Leckeres zum Essen zubereiten …

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