Der Kaffee ist fertig

** Achtung: unbezahlte Werbung durch Nennung und Abbildung **

Manchmal gibt es einen lauten Knall – und es ist etwas kaputtgegangen. Den Knall selbst haben wir in der vergangenen Woche gar nicht gehört, nur das Dilemma danach: rund um den zehn Jahre alten DeLonghi-Kaffeeautomaten bildete sich eine große Pfütze und das Gerät selbst machte keinen Mucks mehr. Defekt pur. Was also tun? Relativ schnell war uns klar, dass ein Ersatz ins Haus muss.

Einige Dinge sind bei einem Kaffeeautomaten entscheidend, die Marke zählt für viele Menschen dazu. Nicht so in unserer Familie. Für uns sind dabei nämlich folgende Punkte wichtig:

  • der Geschmack von Kaffee und Espresso muss gut sein (wir sind total weg von normalem Filterkaffee)
  • gelegentlich müssen sowohl ein Kaffee-Milch-Getränk als auch ein heißer Tee machbar sein
  • Reinigung, Entkalkung und Handling müssen intuitiv und gern auch schnell erledigt werden können

Und, wie schlägt er sich in der Praxis?

Fangen wir mit dem Geschmack an. Bisher haben wir das Wasser direkt aus der Leitung genutzt. Das ist in sofern verwunderlich, weil wir ja einen Trinkwasserspender am Kühlschrank haben, und da läuft das Wasser durch einen Filter. Ein solcher ist nun auch beim Philips-Vollautomaten im Lieferumfang. Dessen Funktion überzeugt uns: der Geschmack ist jetzt deutlich intensiver und mehr Kaffee-lastig. Besonders beim Espresso ist das zu schmecken. Der Filter ist ein gute Idee! Allerdings muss er in regelmäßigem Abstand gewechselt werden, was einen neuen Kostenfaktor darstellt. Mal sehen, wie lange er hält.

Kaffee und Espresso gehen sehr einfach, man kann vorwählen, ob man einen oder gleich zwei davon ziehen möchte. Bei Cappuccino gehören ein paar Handgriffe dazu, die mit der dafür benötigten Milch zu tun haben. Das hier genutzte System heißt „Latte Go“ und erleichtert die Zubereitung und die Reinigung. Man hängt nämlich einfach den kleinen Milchbehälter, gefüllt mit der entsprechenden Menge Milch, an den Heißwasser-Ausguss links, stellt Tasse oder Glas darunter und drückt den Start-Knopf. Nach wenigen Sekunden fließt die heiße Milch mit (etwas) Schaum heraus.

Zum Reinigen muss man das Latte-Go-Behältnis einfach ausleeren und unter heißem Wasser abspülen. Da keine Milch durch die Maschine selbst läuft, entfällt dort jegliche Reinigung. Ein absoluter Pluspunkt für den Philips-Automaten!

Die Reinigung des gesamten Vollautomaten ist ebenfalls recht leicht. Tropfschale und Trester-Behälter reinigt man am besten, wenn die Maschine es signalisiert. Sie zählt nämlich die entnommenen Kaffee mit und meldet sich dann, wenn sie der Meinung ist, dass der Behälter geleert werden müsste. Die Tropfschale, in der das überlaufende Wasser aufgefangen wird, kann einfach ausgegossen werden. Hinten rechts befindet sich dafür ein kleiner Ausguss.

Einmal in der Woche soll man die Brüheinheit reinigen, damit sich daran nicht so viele Kaffeereste festsetzen und dann den Geschmack beeinträchtigen. Sie ist schnell ausgebaut und lässt sich unter fließendem Wasser gut reinigen. Danach soll sie an der Luft trocknen (hält eventuelle Flusen fern), bevor man sie wieder einbaut. Ansonsten genügt ein weicher und feuchter Lappen, um die Maschine äußerlich zu reinigen.

Wenn die Maschine entkalkt werden möchte, dann meldet sie sich. Dann nutzt man eine in der Bedienungsanleitung beschriebene Routine und am besten nur den Original-Entkalker von Philips. Sagt Philips wegen der Garantie. Wie das dann wird, werde ich hier nachreichen, wenn es soweit ist. Denn durch den Einsatz der oben beschriebenen Wasserfilter lässt sich der Zeitpunkt wohl recht weit nach hinten schieben. Wir werden sehen.

Was könnte besser sein?

Unsere Maschine mit der Bezeichnung EP 2231/40 gehört zur unteren Mittelklasse bei Philips, es geht noch preisgünstiger, aber auch teurer. Optisch muss sie sich eigentlich nicht verstecken, doch das Gehäuse in einer Klavierlack-Anmutung sieht nicht so chic aus wie ein gebürstetes Metallgehäuse. Sei es drum. Was sicher besser gelöst werden könnte, sind die Anzeigen. Ein Display hat die Maschine nämlich nicht, nur diverse Symbole und LED-Lämpchen. So sieht man z.B. keinen Fortschritt beim Zubereiten etc. Da es keine Uhr gibt, kann man seinen Kaffee auch nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt machen lassen. Das ging bei der DeLonghi vorher schon und ich habe die Funktion von Zeit zu Zeit genutzt.

Ansonsten tut sie in den ersten Tagen ihres Dienstes bei uns hier ihren Dienst und das wie schon geschrieben mit sehr leckerem Kaffee. Das darf gern so bleiben.

Fazit:

Für etwas über 400 € bekommt man einen guten Einsteiger-Automaten und kann sich klassischen Kaffee (Lungo) und Espresso zubereiten lassen. Beides ist sehr lecker. Für Cappuccino steht das Latte-Go-System zur Verfügung, das für eine normale Tassengröße eingerichtet ist und sich nach Gebrauch sehr gut und einfach reinigen lässt. Der Vollautomat ist in der Arbeitsweise etwas langsam, aber für den Privatgebrauch bei uns reicht es. Es war ein scheinbar guter Kauf.

So, und nun mache ich mir erstmal einen leckeren Kaffee. Möchte noch jemand?

Weitere Informationen findet man auch auf der Philips Homepage unter

www.philips.de/c-p/EP2231_40/series-2200-kaffeevollautomat

3 Kommentare

  1. Sehr interessanter Bericht. Ich glaube über diese Maschine bin ich bei der Auswahl auch mal gestolpert und ich freue mich, dass du damit zufrieden bist. Wir trinken im Moment noch Filterkaffee, wollen aber demnächst umsteigen. 😉

    1. Danke dir!
      Wenn ich das erste Mal den Filter gewechselt und vielleicht die Maschine entkalkt habe, werde ich wieder berichten. Aktuell läuft alles sehr gut und dem Preis sehr angemessen.

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