CD-Rezension „A Summer For The Damned“ 3 Kommentare


Jeder Mensch ist kreativ. Das liegt uns im Blut, das treibt uns voran. Die Kunst des Einzelnen besteht wahrlich nur darin, die eigene Kreativität zu wecken, sie zu hegen und zu pflegen und ihr einen Schubs in die für sie richtige Richtung zu geben.

Die Mitglieder der Band „Innocent Exile“ stehen fast alle mit beiden Beinen in Berufen, die mit der Musik auf den ersten Blick nicht viel zu tun haben. Und trotzdem ist ihre musikalische Kreativität der Grund ihres Zusammenseins. Und sie haben in den jeweils anderen Mitglieder genau die schöpferischen Kontrapunkte gefunden, die alles zu einem künstlerischen Ganzen zusammenbringt.

In diesem Biotop ist das Album „A Summer For The Damned“ entstanden. Dieses Pflänzchen ist keine schnelle Hydro-Züchtung, sondern wurde über mehrere Monate zu einem beeindruckenden Rock-Album. Insgesamt neun doch recht unterschiedliche Tracks sind entstanden und haben den Weg auf die CD gefunden.

Trackliste:

  • The Suffering
  • Hole In Your Heart
  • A Summer For The Damned
  • Waste Away With Me
  • Send The Killers In
  • Alyssa
  • Heaven Wasn‘t Made For Me
  • The Saddest Song
  • Vicious Jelousy

Insgesamt sind alle neun Titel für sich betrachtet stark, auch wenn einige von ihnen eine gewisse Zeit brauchen, beim Hörer zu reifen und zu einem wahren Hörerlebnis zu werden. Deshalb kann es passieren, dass man bei einem nur schnellen „Drüberhören“ die CD gleich wieder aus der Hand legt und sich anderer Musik widmet.

Das liegt in der – für eine selbst produzierte und vertriebene CD – unerwarteten Professionalität der Scheibe. Deshalb empfehle ich für den Einstieg nicht den ersten („The Suffering“), sondern den dritten Titel („A Summer For The Damned“). Noch besser könnte es sein, sich parallel dazu das Video des Titels anzuschauen (http://www.youtube.com/watch?v=4h9uR9R_fNs).

Wenn man den Titel samt Video auf sich wirken lässt und etwas später die CD am Stück hört, dann offenbart sich die ganze künstlerische Stärke der Band. Patrick, Matthias, René, Graham und Christian sind das, was man gemeinhin als „Vollblut-Musiker“ bezeichnet. Sie leben diese Musik, und das hört man den Stücken an.

Die CD „A Summer For The Damned“ hat das Zeug, eine der besten Rockscheiben des Sommers zu werden. Das bedingt aber die Bereitschaft, sich der Musik offen zu nähern und ihre Wirkung voll entfalten zu lassen. Lohnenswert ist es auf jeden Fall, und in mir wächst der Wunsch, die Jungs mit ihren Songs einmal live zu erleben.

Eine Tour ist in Planung, die Termine werden rechtzeitig auf www.innocentexile.de veröffentlicht. Und auch im kreativen Bereich geht es für die Musiker weiter. Man darf also weiterhin sehr gespannt sein auf „Innocent Exile„. Aus meiner Musik-Sammlung sind sie auf jeden Fall nicht mehr wegzudenken.

Siehe auch:
http://www.bseplus.de/?p=134
http://www.bseplus.de/?p=1068
http://www.bseplus.de/?p=1043

[ad#Google Adsense]


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

3 Gedanken zu “CD-Rezension „A Summer For The Damned“